4.17. <i>MYSTERY</i>. Author: Donald Christie. Technique: inks, oil paint, enamel, acid over fabric. Dimensions: 90,0 x 77,0 cm.
11.22. <i>METHATHEME</i>. Author: Woo Lin. Technique: inks, acids, graphite over paper. Dimensions: 30,0 x 14,0 cm.
8.2. <i>PLEXIS</i>. Author: Bruno Heider. Technique: inks, acids, transfer over fabric. Dimensions: 147,0 x 105,0 cm.
6.7. <i>POLYMORPHIA</i>. Author: Sú. Technique: inks over paper, acids, infographics, transfer. Dimensions: 66,0 x 220,0 cm.
6.4. <i>POLYMORPHIA</i>. Author: Sú. Technique: inks over paper, acids, infographics, transfer. Dimensions: 125,0 x 100,0 cm.
4.44. <i>MYSTERY</i>. Author: Donald Christie. Technique: inks, oil paint, enamel, acid over fabric. Dimensions: 70,0 x 80,0 cm.
11.21. <i>METHATHEME</i>. Author: Woo Lin. Technique: inks, acids, graphite over paper. Dimensions: 42,0 x 31,0 cm.
8.9. <i>PLEXIS</i>. Author: Bruno Heider. Technique: inks, acids, transfer over fabric. Dimensions: 146,0 x 105,0 cm.
6.23. <i>POLYMORPHIA</i>. Author: Sú. Technique: inks over paper, acids. Dimensions: 21,0 x 30,0 cm.
14.7. <i>ALIVE LOVE FLAME</i>. Author: August Demi. Technique: infographics, transfer over fabric. Dimensions: 60,0 x 50,0 cm.
11.2. <i>METHATHEME</i>. Author: Woo Lin. Technique: inks, acids, graphite over paper. Dimensions: 21,0 x 15,0 cm.
7.8. <i>PHOENIX</i>. Author: Mateo Dalman. Technique: smoke, transfer over fabric. Dimensions: 135,0 x 100,0 cm.
4.2. <i>MYSTERY</i>. Author: Donald Christie. Technique: inks, oil paint, enamel, acid over fabric. Dimensions: 50,0 x 37,0 cm.
3.16. <i>ULLA XVI</i>. Author: Ulla. Technique: infographics, transfer over paper. Dimensions: 21,0 x 15,0 cm.

 ARTECSTASY

 

 

Und warum ARTECSTASY?

 
Auf Platten unter den Steinen steht es geschrieben…

“und ist auch schlichter Widerhall des Glases…”



Artecstasy, Kunst der Bettleraristokraten, ist das Ausdruckszeichen der Immanenten NeoMixtik.

“…leichte… -dem Konzept und dem Wort selbst vornangestellte- …Modulation…”

Augen, Ohren, Berührung… der Körper.
Gedanken, Durchdenken, Gefühle… der Verstand.
Farbe, Klang, Linie und Punkt, Wort und Buchstabe, Tanz… die Kunst.
Der Körper, der Verstand… das Sein. Das Sein in der Gebärde: Artecstasy: die Gebärde des Seins, das ist und nicht ist: unmögliche Gebärde des Mysterienspiels, das dennoch hier ist, jetzt: Kunst des Mysterienspiels: Mysterium – Ästhetik der Immanenten NeoMixtik.

Ein Sein in der Statik und ein Sein in der Aktion des Verbs, verstanden als Bewegung und Stauung einer Erschütterung…
Ein Aufeinandertreffen, in dem das Sein seiner selbst genießt, voll bewusst und in ganzer Fülle.
Hier und Jetzt die Mixtik der Immanenz.
Hier und Jetzt…
wellt und hallt es von einem vergangenen Moment hin zu einem weiteren Ort und bleibt doch hier, obwohl verändert mit jedem neuen Ton…
dehnt sich in der Leere aus… mehr noch, ist sie Welle ist Tiefe Leere [Könnt man etwas Flexibleres denken?]…
ein Pulsieren, das teufelsgott Neogott ist, wie es erschafft und zerstört in Unerbittlichkeit und Gleichgültigkeit, oder in Mühe und Schmerz… kommt aufs Gleiche raus.

Ein Künstler dieser Kunst: Seine eigene Nahrung und Kannibale der Aussenwelt: Akteur auf der Bühne und Figur auf dem Hintergrund, selbst  Hintergrund für weitere Figuren: ich: ich und die Welt: die Welt: die Welt und ich.
Ich Verbindung und Vermittler.






NeoMixtik der Immanenz, denn das Leben ist Leben ohne Pause, und auch Leben im innehaltenden Aufbruch. Und ‘s ist jetzt oder nie, Das Maximum und das Minimum, nach dem einer strebt.

Und das Atmen ist der Welle immanent, welche tiefes Angefülltsein der Oberfläche ist: von aussen nach innen und nach außen von innen. Lebendiges Leben atmet in Leben und Tod… in der Luft in jedem Augenblick, Tod.
Aus der Tiefe oder der Oberfläche geboren Sein.
Tief, wie der Boden selbst, wo die Platten [Film „Unter den Steinen“],
wo die Materie, wo der lebendige Körper des ästhetischen Werks
wo Materie, die nicht befleckt.

“Weißes Geheimnis gekleidet zum Tanz der brennenden Kohlen…, der vereisten Glut.
Abseits der Trümmer, welche Form überlebt die Zeit?“

Ohne Zugeständnisse. Ohne den Rassismus moralisierender Worte. Ohne Urteile. Ohne letzte Ursachen. Ohne Ziele. Ohne Rechtfertigungen.
So stellen wir uns hier vor.

"Aufgelöste Konturen auf Lehmböden, Ursprung trockenen Staubes am Ende…“

Herwärts zwischen Gut und Böse, wo die geteilten Wasser und Erden wiedervereint.
Wie Wellen jede Form. Und die Konzepte wie Wellen: ausufernd.
Offene Konzepte, die Körper öffnend, die Gedanken öffnend und öffnend die Materie selbst.
Ohne Ziele. Ohne letzte Ursachen. Ohne Ursachen noch Wirkung. Wellenkonzepte. Erschaffen. Durchdenken. Und erhabene Nichtsnutze sein.

“vom irdischen hin zum kosmischen… denn der Grund… liegt im Leben selbst.“

Hier, in der Hand aus Fleisch und Blut ist’s, wo wir sein Inneres öffnen können: nicht dort, wenn das Hier und Heute schon da ist.
Das Wirkliche und Konkrete: Kunst durch Gestus: die Tür zu allen Mysterien: das Wirkliche, Konkrete.

“Schlicht alles Sein.“

Es gibt kein Mittel. Es gibt kein Ziel. Nur Gesten.






Kunst des Standpunkts, die uns in einer allgegenwärtigen Wirklichkeit erleben lässt, im Universum, konzentriert in jedem Punkt und Augenblick. Schaffensstätte des Standpunkts. Bewusste Kontrolle des Standpunkts. Selbstkontrolle und Selbsterschaffung gelassener Extase.
Und in der Geste, das Bewusstsein.

KunstSprachKunst der integrierten Erfahrung. Integrierte Figur im poetischen Mysterium. Seine Unaussprechlichkeit macht sie kaum hörbar, und doch glorreich im Klang.

Wieder zurück zum Ungezähmtensein… Zu Wildheit, deren Wollen in ihrem eigenen Willen lebt. Hybride Polymorphe Perverse.
Zu jedem Augenblick… gelassene Wildheit.

Strategien, um zu leben, wie wir wollen: über unseren Verhältnissen, unsere Albträume hinter uns lassend.
Indem wir die gelernten Codes überschreiten und in jedem Akt neue Lieder schreiben.

Und ein Orgasmus, der die Essenz bewahrt, ist jener, der die größte Lust verschafft.
Überschwemm den Prozeß als vermittelte Orgie.
Uns erlabend an der Erfahrung, durchdringend, hinweg über diese Zivilisation dekadenter Bedürfnisse, aufgeschobene und nie befriedigte.

Schon haben wir uns der Modelle entledigt: genau wie der Maschine, sei es die der Vernunft oder die der Wünsche.
Oder die der Arbeit und des Kunsums.
Macher und unbeweglich, wir.
Weder transzendent noch virtuell.
Weder von Oben noch von Unten.
Weder Kompromisse.
Noch Werte.
Es dreht sich um etwas anderes.

“Am Rande des Widerstandes durch die Objekte…
…das, was nach dem Feuer bleibt und weiterbrennt.“

 

 

 

 



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